Besuchsbericht Gasthof Jakober // Alpbach vom 06.02.2019

ALPACH … bin begeistert von dem bezaubernden Tal, mit der traditionell-erhaltenen Baukultur aus Holzhäusern die so passend eingebunden ist in diese wunderschöne Natur. An einem traumhaft schönen Wintertag hatte ich das Glück dieses Juwel von Tirol kennen zu lernen. Begleitet von meiner Schwester erlebten wir diesen unvergesslichen Tag äußerst traditionell, kulturell und kulinarisch. So kamen wir gegen Abend in das Zentrum von Alpach. Gleich neben der Kirche kehrten wir ein in das Gasthaus JAKBOER. Dieses altehrwürdige Haus aus dem Jahre 1608 empfing uns auf nostalgische Art und Weise. Im Eingangsbereich gesellten sich auch Einheimische jüngerer Generation zu den Gästen und unterhielten sich lebhaft. Die alte Bauernstube die noch in ihrer Originalität erhalten ist, war schon besetzt. Wir nahmen Platz an einem urigen und gemütlichen Tisch in der neueren Bauernstube die ebenso in einem traditionell ländlichem Stil gehalten ist. Der sympathische, aufmerksame und freundliche Mitarbeiter aus Hopfgarten bediente und erzählte, dass er schon sehr viele Jahre für die Familie Larch arbeitet. Das ist für wahr nicht mehr so oft zu finden, und zeichnet den Betrieb in seiner Führungsqualität aus. Die Speisekarte ist mit interessanten Gerichten bestückt, auch einige Klassiker etwas anders kombiniert sind hier zu finden. Aber ganz wichtig zu erwähnen ist, dass hier regionale Produkte verwendet werden. So neugierig war meine Schwester auf die „ERDÄPFELSPÄTZLE“ variiert mit Kräuterseitlingen und Pak Choi, darüber Bergkäse-Hanf-Pesto. Pak Choi, den Winterkohl, kennen wir von der Tiroler Gemüsekiste - also schon eingekehrt in unseren Tiroler Gärten. Meine Schwester fand dieses Gericht recht interessant und sehr schmackhaft. Sie meinte dazu: „ Das ist mal eine andere Variante Käsespätzle zu kreieren. Noch nie in dieser Kombination probiert habe ich das „LINSEN-PASTINAKEN-GRÖSTL“ Interessant wie dieses Gericht zusammengesetzt ist. Kartoffel geröstet mit Linsen und Pastinaken dazu das etwas süßlich gehaltene Auberginengulasch, oben drauf noch Blumenkohl in einem knusprigen Backteig frittiert, – einfach hervorragend. Beim nächsten Besuch möchte ich gerne mal den kreativen Köchen über die Schulter schauen, hoffe dass sie mir auch Einlass gewähren. Sehr herzlich wurden wir auch von dem Wirt des Hauses Herrn Larch begrüßt. Er gesellte sich noch zu uns. Er erzählte ein wenig über die spannende Geschichte des „Jakobers“. Hut ab vor der Familie Larch, die neben dem altbewährten Tiroler Wirtshaus noch zwei weitere Gastbetriebe führt. Ganz sicher werde ich bald wieder kommen, um diese urige Atmosphäre auch während des Tages mal zu erleben. Mit Freude überreichte ich diesem Betrieb als würdigen Vertreter der Tiroler Wirtshauskultur das Qualitätssiegel für das Jahr 2019 und wünsche der Familie Larch weiterhin viel Gesundheit, Freude und Erfolg für ihre Aufgaben. 06. Februar 2019
Maria Groder

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