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Besuchsbericht Gasthof Hotel Zum Mohren // Reutte vom 22.05.2018

Echte Tiroler Wirtshauskultur im Herzen von Reutte

Schon seit vielen Generationen sind die Ruepps stolz auf ihr Traditions-Gasthaus und Hotel zum Mohren. So wie die Generationen stets im Wandel sind, so muss sich auch das Innere des Gasthofs ständig dem Zeitgeist ein bisschen anpassen. Ständig wird verbessert, weiterentwickelt und ausgebaut, nur eines darf sich nicht verändern: die echte authentische und bodenständige Tiroler Wirtshauskultur.

Dabei habe ich bei Familie Ruepp keine Bedenken, denn alle Familienmitglieder sind mit Tiroler Gastlichkeit und Herzblut für die Gastronomie aufgewachsen. Sie wissen genau, welche Zutaten es braucht, um in diesem Geschäft erfolgreich zu sein: unermüdlichen Einsatz, Leidenschaft, Mut, Kreativität, Qualität und echte Gastfreundschaft. All das bekommt jeder Gast hier zum Mohren täglich zu spüren. Auch wir, meine Frau, mein Bruder und ich durften das heute hautnah miterleben.

Die Senior-Chefin und ihr Sohn Roland begrüßten uns herzlich und begleiteten uns an den schönsten Platz im alten Stüberl. Die anspruchsvolle Speisekarte beinhaltet neben Tiroler und Österreichische Schmankerl auch einige Steaks. Der Chef der Küche Thomas hat sich ein wenig dem einheimischen Dry Aged Beef verschrieben und so bestellten wir ein Lady Steak und für mich aus der Wochenempfehlung die Lechtaler Lamm-Variation, mit Ragout und Braten. Mein Bruder, der hier in Reutte lebt, bestellte sich einen Spargelsalat mit Büffel-Mozzarella.

Als kleinen Gruß aus der Küche servierte man uns ein feines Kalbssülzchen mit steirischem Kürbiskernöl. Zur durstlöschenden Begleitung erbaten wir uns ein Lechweg-Bier von der Privatbrauerei Vils. Thomas hat seine Küche fest im Griff und er spielt gerne mit verschiedenen Kreationen und modernen Dekorationen. Der Lammbraten wurde sous vide gegart, somit bleibt er saftig und zart, dazu bleibt der Geschmack in vollen Zügen erhalten. Das Lady Steak war perfekt medium gebraten und wurde mit Kräuterbutter, Kräutersalz und verschiedenen Soßen serviert. Dazu gab es leckeres mediterranes Gemüse. Mein Bruder hatte nur einen Kommentar: „So einen guten Spargelsalat habe ich noch nie gegessen“.

Die urige, gemütliche, alt erhaltene Stube füllte sich in der Zwischenzeit mit Gästen und Einheimischen. Daran war zu erkennen, dass es „zum Mohren“ außer einer ausgezeichneten Küche auch ein überaus gastfreundliches und qualifiziertes Service gibt. All das ist die Arbeit der ständig anwesenden Wirtsleute, egal ob Junior- oder Senior-Chefs. Es freut mich sehr, dass sich die Familie Ruepp so für die Erhaltung der Tiroler Wirtshauskultur einsetzt, deshalb überreichte ich das Qualitätsgütesiegel an den Küchenchef Thomas mit Freude und Stolz.

Reutte, am 22.05.2018

Johann Pichler

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