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Besuchsbericht Wienerhof/Trins vom 06.05.2009

Allgemeines

Ein Gasthof namens „Wienerhof“ im Tiroler Gschnitztal hat schon eine gewisse Sonderstellung innerhalb der Tiroler Wirtshauskultur. Die Familie Wallasch genießt mit Ihrem Aktivgasthof einen sehr guten Ruf bei den einheimischen Gästen und selbst bei den Kollegen und Mitbewerbern spricht man mit Hochachtung über die Wirtsleute aus Trins. Es war mein erster Besuch im Wienerhof und mich erfreute der tadellose Zustand des Betriebes. Die Fassade, der Eingangsbereich und ganz besonders die Stuben zeigen das unermüdliche Engagement der Wirtsleute auf. Alles ist ordentlich, sauber und in hygienisch einwandfreien Zustand. Besonders auch die Toilette Anlagen (für mich immer wieder ein wichtiges Parameter) sind bestens gepflegt.

Service – Ambiente - Tirolnote

Ich hatte die Wahl zwischen Raucher- und Nichtraucher Stube und so nahm ich in der etwas moderner gestalteten, wunderschön eingerichteten und dekorierten Stube Platz. Es war sehr ruhig an diesem föhnig windigen Februar Tag, die Gäste waren vornehmlich auf den Schipisten. So hatte ich Zeit und Muse, die Tischkultur zu betrachten und das Ambiente zu fühlen. Die Raumtemperatur, die Beleuchtung wie auch die Beschallung waren tadellos, obwohl ich mir bei Letzterem eher eine leise, der Region angepasste Hintergrund-Musik gewünscht hätte. Die prekäre Situation der Finanz- und Wirtschaftskrise war mir bekannt, dazu hätte ich keine widerkehrenden Radionachrichten gebraucht.

Unverzüglich wurde ich von der Wirtin und Chefin des Hauses betreut und mit einer Speisenkarte versorgt. Bereits beim Eingang habe ich auf der Tafel das Tagesmenu gelesen und so entschied ich mich für dieses Angebot. Es interessiert mich immer wieder, ob es sich hier um tatsächlich frisch gekochte Speisen handelt oder ob der Koch eher etwas „schnelles“ auf den Teller zaubern will. Das war im Wienerhof nicht der Fall.

Kulinarik

Eine Backerbsensuppe wurde mir in einem wunderschönen Porzellan Tasse auf einem dekorativen Unterteller serviert. Die Backerbsen waren ein Fertigprodukt, die Suppe von schöner Farbe und kräftigem Geschmack. Etwas frischer Schnittlauch rundete diesen Suppenklassiker angenehm ab.

Als Hauptgericht gab es ein Kalbsgeschnetzeltes mit Röstinchen und Broccoli (Spargelkohl). Wiederum auf einem wunderschönen, geschwungenen Porzellan Teller wurde mir ein sehr gutes, zartes und weiches Geschnetzelte serviert. Das Fleisch und die Sauce überzeugten mich durch ihre Qualität, die Kartoffelbeilage war hausgemacht und von ausgezeichneter Güte. Die Broccoli Röschen waren perfekt auf den Punkt gegart, wohlschmecken und adrett arrangiert. Sowohl geschmacklich wie auch optisch war das Hauptgericht tadellos. Eine hübsche Garnitur gab den besonderen Pfiff. Als Nachtisch wurde mir noch ein gemischtes Eis serviert.

Die Küchenqualität vom jungen Koch ARNO ÜBERGÄNGER kann mit sehr gut beurteilt werden.

Dieses Attribut gebührt auch der Chefin des Hauses, Frau ROSWITHA WALLASCH. Sowohl der Empfang, die allgemeine Betreuung als auch die persönliche Ansprache der Gäste ist eine ausgezeichnete. Besonders gut gefallen hat mir die Herzlichkeit, Freundlichkeit, Höflichkeit und vor allem die unaufdringliche aber stete Betreuung der Gäste. Auch hier ein großes Bravo!

Zusammenfassung und Anregungen

Mit der Wirtin und dem Küchenchef hatte ich noch ein freundliches und umfassendes Gespräch. Die Qualitätsmarken der Tiroler Wirtshauskultur für die Jahre 2008 und 2009 habe ich direkt und gerne überreicht.

Ernst Schmiedhuber
3. Februar 2009

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