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Besuchsbericht Landgasthof Adler // Hinterhornbach vom 16.05.2009

Allgemeines

Der letzte Besuchsbericht vom Landgasthof Adler datiert vom 24. Juli 2005!! Daher war es für mich höchst an der Zeit, der Familie Eisnecker meinen Besuch abzustatten. Bereits im Winter habe ich mit dem Seniorchef telefoniert. Er teilte mir mit, dass der Junior CHRISTOPH den Betrieb bereits „übernommen“ hat und ab April wieder zu Hause und im Einsatz sein wird. So machten wir uns an diesem herrlichen Frühlingstag auf den Weg nach Hinterhornbach, einem Seitental des Lechtals. Bereits die Anfahrt war ein Genuss. Bei der Ankunft konnten wir zwei Tiroler Wirtshausschilder erkennen. Dies freut uns natürlich ganz besonders.

Service – Ambiente - Tirolnote

Wir nähern uns dem Gasthof und können deutlich den Geruch von frisch zubereitetem Wild riechen. Vom Seniorchef werden wir freundlichst begrüßt. Wir nehmen in der Nichtraucher Stube Platz. Das Ambiente ist sehr angenehm, sowohl die Beleuchtung wie auch die Raumtemperatur sind tadellos. Die einfache, aber ordentliche Tischkultur überzeugt ebenso wie die hübsche, allgegenwärtige Dekoration. Frische Blumen zieren den Tisch. Die Ordnung und Sauberkeit ist tadellos. Auch die Toilette Anlagen älteren Baujahrs sind sauber und in hygienisch einwandfreiem Zustand.
Kulinarik

Wegen der noch ruhigen Zwischensaison-Zeit ist die Speisenkarte nicht zu umfangreich. Dennoch ist sie von ausgewogenem Inhalt. Es gibt an die 15 Hauptgerichte, was meiner Meinung nach völlig ausreichend ist.
Zum Auftakt wähle ich die Leberknödelsuppe. Die Suppe wird im braunen Porzellan-Suppentopf heiß serviert. Sie ist konzentriert im Geschmack und in der Farbe. Der Knödel ist ebenso geschmackvoll wie sehr kompakt.
Das offensichtlich frisch zubereitete Hirschragout wird auf einem dekorativen Teller serviert. Das üppig vorhandene Fleisch ist zart und weich zugleich, die Sauce von schöner Farbe und tadelloser Konsistenz. Sowohl die Spätzle wie auch der Sprossenkohl sind sehr gut zubereitet. Letzterer mit etwas gerösteten Bauchspeckwürfel versehen. Es gibt noch drei Zapfenkroketten aus der Tiefkühlabteilung sowie einige Pfifferlinge, ebenso von dort. Eine Apfelspalte sowie etwas Preiselbeer-Kompott runden das Gericht ab. Das Kalbsrahmgulasch wird auf einem dekorativen, quadratischen Teller gereicht. Sowohl die Optik wie auch die Zubereitungsweise überzeugen vollends. Auch hier ist das Fleisch wieder wunderbar weich, die Sauce ist mit einem sämigen Glanz versehen. Es gibt einige sautierte Champignons, wiederum tadellose Spätzle sowie ein fertiges Mischgemüse aus der Tiefkühlabteilung. Dies stört um diese Jahreszeit aber keineswegs. Ist das Angebot derzeit noch dürftig und in dieser exponierten Lage auch schwer zu bekommen.
Die Küchenqualität vom Juniorchef Herrn Christoph Eisnecker kann mit gut beurteilt werden. Ebenso die Servicequalität der Wirtsleute.

Zusammenfassung und Anregungen

Besonders gefallen hat uns:
• Das überaus hübsche Porzellangeschirr
• Das Engagement der Wirtsfamilie mit dem Juniorchef Christoph
• Die allgegenwärtige Sauberkeit und Ordnung
• Das umfassende und angenehme Gespräch mit den Wirtsleuten

Die Qualitätsmarken der Tiroler Wirtshauskultur für die Jahre 2006, 2007, 2008 und 2009 habe ich den Wirtsleuten direkt und gerne überreicht. Am AMA Herkunfts-Sicherungssystem wird teilgenommen!
Ernst Schmiedhuber

17. Mai 2009

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