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Besuchsbericht Landgasthof Bogner // Absam vom 06.02.2012

Klirrende Kälte begleitet mich auf dem Weg nach Absam zur Familie Strasser. Es dürfte einer der kältesten Tage des Jahres sein, als ich eintreffe. Wohlige Wärme und geschäftiges Treiben empfangen mich im Landgasthof. Zur Jahreskontrolle des AMA – Herkunftssicherung-Systems habe ich mich angemeldet. Bereits beim Eingang kann ich die bestens vorbereiteten Unterlagen erkennen. Vom Chef des Hauses, Herrn Stefan Strasser werde ich erwartet und mit den Worten: „Der Mann, der aus der Kälte kam“ freundlichst begrüßt.

Nach der effizienten Durchsicht der Unterlagen, weil diese gut vorbereitet waren, konnten wir den Rundgang durch die Küche und die Lagerräume vornehmen. Ordentlich, sauber und hygienisch einwandfrei wird bei Familie Strasser gearbeitet. Sowohl die Bevorratung wie auch die Lagerhaltung sind tadellos.

Nach erfolgter Pflicht kommt die Kür – nämlich der Jahresbesuch des Tiroler Wirtshausberaters. Im Restaurant nehme ich Platz und erfreue mich erneut an der wirklich gut gelungenen Speisenkarte. Sowohl das „Layout“ wie auch die Gestaltung des Angebotes sind vorbildlich. Gut lesbar und übersichtlich gestaltet ist das „Verkaufsinstrument“. Die Tageskarte trägt folgende Überschrift:

„ Empfehlungen der Bogner Köche am 6. Februar 2012“

Die Karte ist mit dem aktuellen Tagesdatum versehen. Ich wähle wie folgt:

Klare Rindssuppe mit Grießnockerl

Frau Martina reicht mir eine heiße, wohlschmeckend und kräftige Rindssuppe in der Porzellantasse. Dazu gibt es ein gutes Grießnockerl sowie etwas gehackte Petersilie. Diese Suppe mundet mir an diesem wirklich kalten Wintertag ganz ausgezeichnet.




Lammbeuschel mit Polentanockerl

Heute ist mein „Nockerltag“. – Aber das macht gar nichts. Meistens wird Beuschel mit Knödel angeboten, daher hat mich dieses Gericht besonders interessiert. Das Fleisch ist sauber geputzt und fein geschnitten. Der Geschmack und die Konsistenz sind ausgezeichnet, ebenso die vier Nockerl vom Maisgrieß. Etwas Röstzwiebeln und fein geschnittener Schnittlauch perfektionieren dieses tadellose Gericht.

Frau Martina im Service bekommt rasch allerhand zu tun. Immer mehr (einheimische) Stammgäste treffen ein. Mein Tischnachbar wird ebenso freundlichst begrüßt und mit folgenden Worten empfangen: „ Tee und Stockfischgröstl“. Sie hat ins Schwarze getroffen und die Wünsche des Gastes erahnt. Das ist ein wichtiger Teil der traditionellen Wirtshauskultur. Bravo, Frau Martina! Sie ist freundlich, höflich, umsichtig und sehr flink.

Die Familie Strasser versteht es, den Beruf/Betrieb und das Familienleben in einer glücklichen Symbiose zu vereinen. Daher auch die freundliche und familiäre Atmosphäre im ganzen Haus. – Zum Wohlfühlen gehört für mich natürlich auch die tadellose Sauberkeit, Ordnung und Hygiene. Und die ist bei den überaus sympathischen und freundlichen Wirtsleuten allgegenwärtig.

Was kann man(n) – Frau besser machen. Meines Erachtens gar nichts, außer besonders auf die eigene Gesundheit zu achten. – Für mich sind Frau Claudia und Herr Stefan Strasser Parade-Unternehmer, welche zum Tiroler Tourismus im Allgemeinen und zur Tiroler Wirtshauskultur im Besonderen einen großen, wirklich positiven Beitrag leisten.

Es war wieder sehr angenehm im Landgasthof Bogner bei Familie Strasser. Von diesem Haus kann ich nur das Allerbeste berichten. Die Wirtsleute betreiben Ihr Unternehmen mit großem Einsatz und mit ebensolcher Nachhaltigkeit.



Montag, 6. Februar 2012
Ernst Schmiedhuber

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