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    Laufende Besuchsberichte

    Entsprechend unseren Kriterien wird jeder unserer Mitgliedsbetriebe einmal jährlich besucht! Bei den Besuchen werden die Betriebe auf Einhaltung dieser Mindestkriterien hin überprüft und ein entsprechender Besuchsbericht verfasst. Einen Auszug dieser Berichte finden Sie untenstehend. Die Liste wird laufend erweitert - ein mehrmaliges Schmökern rentiert sich also allemal! Viel Spaß!

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    Küchengeheimnisse

    Grundlage für die Mitgliedschaft im Verein Tiroler Wirtshauskultur ist  das Anbieten von regionaltypischen Gerichten unter Berücksichtigung der saisonal verfügbaren Lebensmittel. Untenstehend verraten unsere Wirte/innen ihre Küchengeheimnisse und regen zum Nachkochen oder einem Besuch in ihrem Betrieb ein! Der Rezeptfundus wird ständig von unseren Mitgliedsbetreiben erweitert - ein mehrmaliger Besuch lohnt sich also allemal! Viel Spaß!

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    Frühlingserwachen im Tiroler Wirtshaus

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BESUCHSBERICHTE

Besuchsbericht GH Alte Post // Fieberbrunn vom 23.01.2012

Es war der Wunsch von Herrn Peter Eder , dem Juniorchef des Hauses, dass ich den Jahres-Besuch des Tiroler Wirtshausberaters eher am Beginn des jeweiligen Jahres durchführen soll. Als geborener und bekennender Dienstleister (ich sehe meine Aufgabe als Unterstützung der Dienstleister) erfülle ich gerne diesen Wunsch und so machte ich mich an diesem schneereichen Wintertag auf den Weg, um der Familie Eder meine Aufwartung zu machen.

Einerseits hatte ich ohnehin die AMA – Kontrolle (Herkunftssicherungssystem) auf dem Tages-Programm, andererseits wollte ich gerne wissen, was sich im Hotel Restaurant zur Alten Post wiederum Neues getan hat. Im Jahr 2011 wurde das Haus massiv umgebaut und ich konnte auf der Homepage des Betriebes die Bauetappen mit verfolgen. – Alle Achtung! - die Familie Eder hat enormes geleistet und das Resultat kann sich wirklich sehen lassen.

Nach meiner AMA – Kontrolle nahm ich im Restaurant Platz und ich konnte die wirklich adrette und gediegene Einrichtung bewundern. Die Tischkultur sowie die Dekoration sind vorbildlich, es gibt frische Tulpen am Tisch sowie saubere und aufgefüllte Menagen. Besonders jedoch gefällt mir die neue Speisenkarte, welche Peter seit meinem letzten Besuch gestaltet hat. Sowohl der wertige und aufwändige Einband, vor allem jedoch der Inhalt und das ausgewogene Angebot sind wirklich überzeugend. Hier wiederum gefällt mir Tatsache, dass die Tageskarte mit dem aktuellen Tagesdatum versehen, d.h. wirklich aktuell ist.

Bei Frau Christa Wörter erbitte ich mir die Tagessuppe. Es gibt eine feine Tomatensuppe. In der großen Suppentasse bekomme ich eine sämige und gut „abgeschmeckte“ Tomatensuppe. Darauf finde ich ein wenig Schlagrahm und Brotwürfel mit Kräutern.

Als Hauptgericht erbitte ich mir, wiederum aus der Tageskarte das Schweinsbauchbratl mit Natursauce, Semmelknödel und Sauerkraut. Ich ersuche Frau Christa, sie möge doch in der Küche eine kleine Fleischportion bestellen. Dem wurde auch Folge geleistet und so bekam ich, mit einem entwaffnetem und bezaubernden Lächeln von der weiteren Service-Mitarbeiterin, Frau Katrin Millinger dieses Hauptgericht, mit folgenden Worten gereicht: „Ihre Seniorenportion“. Ich war verblüfft (und beinahe geschockt). Zum ersten Mal in meinem Leben wurde mir dies so mitgeteilt. In der ersten „Schock - Starre“ begann ich zu rechnen und ich musste feststellen, dass ich mit meinen beinahe 59 Jahren langsam, dafür aber sicher mit derartigen Erlebnissen zu rechnen habe ;-)


Nun wiederum zur Kulinarik. Die Scheibe vom Schweinsbauch war weich, saftig, sehr geschmackvoll und die Kruste perfekt knusprig. Besser kann man einen Schweinsbraten vom Bauch nicht zubereiten. Das Natursaftl war tadellos, mit reichlich Kümmel gewürzt, der Semmelknödel ebenso flaumig wie kompakt, das Sauerkraut wiederum natürlich und mild. Insgesamt verdient dieses Fleischgericht das Prädikat: SEHR GUT. Auf einer Apfelscheibe fand ich noch ein wenig geriebenen Kren aus dem Eimer (ich vermute, es steckt die Firma „Steirerkraft“ dahinter).

Nachdem mir Peter versicherte, dass die Palatschinken immer frisch zubereitet werden erbat ich mir bei Frau Christa ein Stück mit Marillenmarmelade. Normalerweise haben Köche mit derartigen Bestellungen keine Freude, nicht so der Küchenchef, Herr Peter Foidl. Ja, die Palatschinke war wirklich frisch und nach allen Regeln der (Koch) Kunst zubereitet, die Marmelade war warm und so überzeugte mich auch dieser österreichische Süßspeisenklassiker.

Was mir besonders gefallen hat:

- Das umfassende und informative Gespräch mit dem Juniorchef, Herrn Peter Eder
- Der unermüdliche Einsatz im Betrieb durch die gesamte Familie
- Die allgegenwärtige Sauberkeit, Ordnung und Hygiene
- Die wirklich ansprechende Speisenkarte mit dem ausgewogenen Angebot
- Das angenehme Ambiente mit den zahlreich anwesenden, insbesondere auch ein-heimischen Gäste, welches dieses Tiroler Wirtshaus als Kommunikationszentrum nutzen
- Die freundlichen, flinken und aufmerksamen Damen im Service
- Die grundsätzlich recht gute Küche im Hotel Restaurant zur Alten Post

Der Weg bis zum sehr gut ist nicht mehr so weit. Meines Erachtens fehlen nur mehr Kleinigkeiten, so empfehle ich wie folgt:

- Die Zubereitung der Tomatensuppe erfolgte mittels fertiger „Tomatenpulpe“ – oder ähnliches. Ich würde hier in jedem Fall Würfel von der frischen Tomate beigeben (ohne Haut und Kerne). Dies gibt der Suppe einen frischen und natürlichen Geschmack
- Die fertig gekauften Brotwürfel mit Kräutern würde ich auf jeden Fall durch selbst hergestellte, frische, knusprige und vor allem warme Brotwürfel ersetzten
- Beim herrlichen Schweinsbraten würde ich einen ebensolchen, frisch gerissenen Kren (Meerrettich) beigeben

Insgesamt kann ich bei der Familie Eder in ihrem wirklich attraktiven Hotel-Restaurant zur Alten Post eine permanente Qualitätsverbesserung feststellen. Ich bin überzeugt, dass die Bemühungen auch in Zukunft den erwünschten Erfolg bringen werden.


Montag, 23. Januar 2012
Ernst Schmiedhuber

 

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