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Besuchsbericht LGH Linde // Stumm i. Z. vom 29.09.2011

Die ausgezeichnete Gastronomie ist im schönen Zillertal bestens vertreten. Von Wiesing über Strass, von Uderns über Stumm bis nach Tux und Karlsteg findet der anspruchsvolle Gast mit verwöhntem Gaumen reichlich Möglichkeiten, in ausgezeichneten und dekorierten Gastronomie-Betrieben einzukehren. Inzwischen sind etliche Haubenlokale vertreten und einige davon sind zugleich Mitglied beim Verein der Tiroler Wirtshauskultur.

Zu den Allerbesten in diesem „dekorierten“ Reigen zählt der Landgasthof Linde von Familie Hannes Ebster.

Im Jahre 2010 hat er dank seines jahrelangen, unermüdlichen Einsatzes und ebensolchem Engagement die 2. Haube nach Gault Millau erkocht. Im gleichen Jahr hat der wunderschöne Gasthof eine unglaubliche Veränderung erhalten. – Nun aber der Reihe nach:

Bei meinem Eintreffen an diesem herrlichen Herbsttag in Stumm mache ich mich unverzüglich auf dem Weg zum Garten. – Gemüse- & Kräutergarten – Biologischer Anbau – Permakultur… so steht es geschrieben, beim wunderschönen „Bauerngarten“. Es gibt nicht nur unzählige Gemüse und Salatsorten, sondern auch Kräuter und viele schöne Blumen. Ein junger Koch des Hauses ist soeben beim „ERNTEN“ für das bevorstehende Mittagsgeschäft. Besser und frischer geht’s wohl nicht!

Nach meiner ausgiebigen „Begutachtung“ dieses wirklich schönen Gartens mache ich mich auf den Weg zur Terrasse. Und nun wird mir bewusst, was die Familie Ebster im vergangenen Jahr geleistet hat. Mit unglaublicher Liebe zum Detail wurde der Zubau (Wintergarten und die Terrasse) an die bestehende Substanz angefügt. Die Symbiose zwischen der Tradition und der Moderne ist bestens gelungen. Hier waren wirkliche Könner am Werk. Es gelingt mir nicht, in wenigen Zeilen diese Umbau-Maßnahmen zu beschreiben, jedem Leser dieser Zeilen bleibt es ja ohnehin unbenommen, sich selbst vom Resultat zu überzeugen.

Bei dieser Gelegenheit kann man (Frau) sich ja gleichzeitig von den Kochkünsten vom Chef des Hauses, Herrn Hannes Ebster und seiner Mannschaft verwöhnen lassen…

Vom jungen, freundlichen und aufmerksamen Service-Mitarbeiter, Herrn Thomas wurde ich herzlich begrüßt und umsichtigen betreut. – Rasch entschied ich mich für das Tagesangebot, denn ich wollte wissen, was ich für wohlfeile € 12.- zu erwarten habe. Immer wieder wähle ich in Mitgliedsbetrieben der Tiroler Wirtshauskultur auch Gerichte außerhalb der typischen Tiroler Wirtshausküche.

Nun, die Filetspitzen Stroganoff mit hausgemachten Nudeln waren ein Gedicht. Das Fleisch war ebenso zart wie weich, die leicht paprizierte Rahmsauce sämig und wohlschmeckend. Dazu gab es nach allen Regeln der (Koch) Kunst feine Streifen von der gelben und roten Paprika sowie Julienne von der Essiggurke und sautierte Scheiben von Champignons. Fertig war diese Köstlichkeit. Der kleine Beilagensalat dazu mundete vorzüglich. Das Essig/Öl Dressing war mild und dennoch geschmackvoll.

Als Nachtisch war noch eine Panna cotta mit Beerenragout vorgesehen. Sowohl die Zubereitung wie auch die Anrichteweise waren perfekt. Als Garnitur gab es noch eine Spalte von der Nektarine, ein Bündchen von roten „Ribiseln“ sowie eine Brombeere und ein Minzesträußchen.

Die Küchenqualität im Hause Ebster kann erneut mit herausragend beurteilt werden. Zufriedene Gäste an den Nebentischen bestätigten meine Beurteilung. Zwei „Hauben“ bekommt man halt nicht umsonst!

Mit dem Chef des Hauses hatte ich noch ein ausführliches Gespräch und wir machten im Hinblick auf die Teilnahme zum AMA – Gastrosystem einen Rundgang durch die Küche sowie durch die Lager- und Kühlräume. In der Küche waren Töpfe am Kochen, frische Suppen und Saucen wurden zubereitet.

Die Lagerhaltung war schlichtweg perfekt. Alles war blitzsauber, ordentlich und tadellos arrangiert. Man kann sich in der Linde in Stumm sicher sein, hier wird alles zum Wohle des Gastes unternommen. Auf Hygiene und Sauberkeit lege ich seit Jahrzehnten großen Wert. Dies ist im Hause „Ebster“ ohnehin eine Selbstverständlichkeit!

Der Unternehmerfamilie wünsche ich weiterhin viel Erfolg und ganz besonders auch die dazu nötige Gesundheit. Aufgrund des enormen Einsatzes wünsche ich Hannes, dass seine Bandscheiben die Belastung auch in Zukunft „mittragen“.

Von der Linde in Stumm weiß ich nur das Beste zu berichten!


Donnerstag, 29. September 2011 Ernst Schmiedhuber

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