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Besuchsbericht Waldgasthaus Triendlsäge // Seefeld vom 01.07.2011

Sollte mich wieder einmal jemand wegen meiner „zu guten Besuchberichte „ schelten, dann freue ich mich, nachstehenden Tatsachenbericht über die Familie Triendl in Seefeld präsentieren zu dürfen. Meine grundsätzliche Auffassung ist, dass man mit konstruktiver Arbeit und vorbildlichem Verhalten eben bessere Leistungen erzielt als anders herum. Mit diesen Überlegungen mache ich mich auf den Weg, um der Familie Triendl meinen Jahresbesuch abzustatten.

Nach der Hitze der letzten Tage hat es ein wenig abgekühlt und der Regen hat der Natur gut getan. Wie es nicht anders zu erwarten war, präsentiert sich das Waldgasthaus Triendlsäge von seiner allerbesten Seite. Der Betrieb ist wirklich gepflegt, die Außenanlagen wie auch die Fassade sind in einem vorbildlichen Zustand. Dies setzt sich natürlich auch in den Stuben und den WC Anlagen fort. Vergebens suche ich nach einem weggeworfenen Papier auf dem Parkplatz oder einer veralteten Werbebotschaft beim Zugang. Nichts dergleichen finde ich und so betrete ich aufgrund der kühlen Außen-Temperatur die Stuben.

Ich finde einen freien Platz und werde von Herrn Rainer rasch entdeckt und mit der Speisenkarte versorgt. Es ist noch sehr früh zu Mittag (11.10 Uhr) und er teilt mir mit, dass die Küche ab 11.30 Einsatzbereit ist, ich die Bestellung jedoch gerne tätigen könnte. Nachdem ich nicht in Eile war nahm ich mir die Muse, die Stube zu betrachten. Mit rustikaler, stilvoller Eleganz kann man die Einrichtung beschreiben. Hier wird von Familie Triendl Tiroler Gastlichkeit auf hohem Niveau praktiziert. Unermüdlicher Einsatz und Konstanz scheinen unter Anderem die Faktoren für den Erfolg der Familie zu sein, konsequente Nachhaltigkeit sowie vorbildhafte Mitarbeiterführung sind weitere Erfolgskriterien. Man spürt das wohltuend angenehme Ambiente im Hause Triendl.

Rasch werde ich fündig und wähle die Leberknödelsuppe. In einer hübschen Suppenterrine bekomme ich eine wohlschmeckende, heiße und duftende Rindssuppe. Der Leberknödel ist kompakt und dennoch flaumig sowie von sehr gutem Geschmack. Zur Abrundung des österreichischen Suppenklassikers gibt es noch ein wenig frischen Schnittlauch. Die Suppe kann mit perfekt beurteilt werden.

Als Hauptgericht und auf Empfehlung wähle ich das Schlutzkrapfen tris (6 St.) mit brauner Butter, Parmesan und Blattsalat. Auf einem großen dekorativen Glasteller befinden sich ausgezeichnete, hausgemachte Schlutzkrapfen. Paarweise sind diese mit Graukäse, Steinpilzen oder mit Rauke (Rucola) gefüllt. Die Fülle ist jeweils perfekt im Geschmack und in der Konsistenz, die Teighülle ist bissfest (al dente) gegart. – Hier sind Könner am Werk!

Der bunte Blattsalat besteht aus lollo rosso und biondo, Eichblatt, Rucola und weiteren Blattsalaten. Zwei halbe Rispentomaten dienen der optischen Aufwertung, die Essig-Ölmarinade ist mild und wohlschmeckend.

Alsbald gesellen sich die Wirtsleute zu mir und es entsteht ein überaus freundliches und interessantes Gespräch. Bei Frau Anna-Maria und Herrn Arno Triendl handelt es sich meines Erachtens um Parade-Gastronomen. Die Arbeitsteilung ist perfekt, der Einsatz und das Engagement vorbildlich.

Herr Triendl lässt es sich nicht nehmen, mir einen süßen Speisenabschluss zu servieren. Auf einem weiteren dekorativen Glasteller bekomme ich einen Marillenknödel der Extra-Klasse. Der Knödelteig wird mit Kartoffeln und Topfen zubereitet, die Marille ist reif, saftig und von bester Konsistenz. Der Kern wird durch ein Stück Würfelzucker ersetzt, dazu gibt es Zuckerbrösel und ein „ESPUMA“. Es wird mit Marillensirup, Süßrahm und Joghurt zubereitet. Diese kreative Idee finde ich so außergewöhnlich wie ausgezeichnet. Ein Blatt von der Minze (es wächst vor dem Haus) rundet auch optisch diesen hervorragenden österreichischen Süßspeisenklassiker ab.

Die Küchenqualität von Herrn Arno Triendl kann erneut mit ausgezeichnet beurteilt werden. Dieses Attribut verdienen die Service- und Dienstleistungsqualität von Frau Anna-Maria Triendl und ihren Mitarbeitern im Service, der Herren Rainer und Herrn Erich allemal. Umsichtig, freundlich, höflich und fachlich kompetent sind die Attribute. Es ist aber das gewisse Etwas, was dieses Haus zu einem besonderen macht. Beim Waldgasthaus Triendlsäge handelt es sich um einen Leitbetrieb der Region.

Mit Frau Triendl durfte ich noch die „Triendlsäge“ besuchen. Am nächsten Tag war eine Hochzeitsveranstaltung angesagt und die Vorbereitungen waren in vollem Gange. Der urtümliche Zustand, das rustikal Ambiente mit den Exponaten der vergangenen Zeit schaffen eine Stimmung der besonderen Art. Ich kann mir gut vorstellen hier einer Veranstaltung beizuwohnen. Vor einiger Zeit erzählte mir der Chef von der Tirol Werbung, wie angetan er von der Triendlsäge war. – Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.

Mit Frau Anna-Maria Triendl hatte ich im Zuge der Besichtigung noch ein sehr angenehmes und freundliches Gespräch. – Neben der fachlichen Kompetenz ist auch die persönlich/menschliche Komponente der Wirtsleute eine ganz Besondere…. Es handelt sich hier um einen besonders guten Besuchsbericht von einem außergewöhnlich gut geführten Tiroler Wirtshaus. –

Mein jährlicher Besuch war wieder sehr angenehm, ich freue mich auf meinen nächsten Aufenthalt bei Familie Triendl. Dem Leser dieses Berichtes empfehle ich den Inhalt meines Schreibens auf die Richtigkeit und Sachlichkeit zu überprüfen. Der Besuch der Triendlsäge ist die dafür entsprechende Voraussetzung.

Freitag, 1. Juli 2011
Ernst Schmiedhuber

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