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Besuchsbericht GH Lamm // Matrei a. B. vom 10.03.2011

Eine freie Stelle „ergattere“ ich gerade noch am Parkplatz hinter dem Gasthof Lamm. Sowohl Gäste aus dem Nahen Innsbruck aber auch Fahrzeuge mit italienischer Herkunft waren anwesend. Die Stuben sind gut besucht, der Raucher-Bereich wird bevorzugt von einheimischen Gästen gewählt.

Frau Magdalena im Service befindet sich im ersten Lehrjahr. Sie kümmert sich freundlich und zuvorkommend um „ihre“ Gäste. Rasch händigt sie mir die Speisenkarte aus und erfragt meinen Getränkewunsch.

Die „Saure Suppe mit Weißbrot“ interessiert mich besonders. Kutteln werden bei uns nur mehr selten angeboten. Dieses Lebensmittel kenne ich von der Schweiz und von Frankreich. Dort habe ich es in mannigfaltiger Weise zubereitet. Es ist auch ein wenig Vertrauenssache, aber bei Herrn Martin Henökl bin ich mir bei der Zubereitung sicher. So war es dann auch, denn die Suppe wurde mittels brauner Mehlschwitze leicht gebunden. Die Kutteln waren sauber „zugeputzt“ und großteils fein geschnitten. Mit Essig gesäuert und gut gewürzt präsentierte sich diese Köstlichkeit. Frischer Schnittlauch verfeinerte die Suppe, weißes Brot und Scheiben vom Vollkorn-Baguette gab dazu.

Als Hauptgericht erbat ich mir den Gebackenen Kalbskopf mit Kartoffel-Vogerlsalat. Auf dem dekorativen, weißen Porzellanteller bekam ich drei dünne Scheiben gebackenen Kalbskopf. In einer kleinen Schüssel befand sich eine geschmackvolle Sauce Tartar, auf dem Teller gab es noch eine Spalte von der Zitrone, eine halbe Kirschtomate, ein Sträußchen (nicht mehr ganz taufrischen Thymian).

Der extra servierte Kartoffel-Vogerlsalat jedoch war eine Klasse für sich. Perfekt im Geschmack und in der Konsistenz war dieser herrlich-frische Beilagensalat, sämig und mit einem schönen Glanz versehen überzeugte er mich zudem. Auch der Feldsalat war wirklich frisch, knackig und frei von jeglichem Sand (ist nicht immer so). Der Zufall wollte es, dass ich wenige Tage davor einen derartigen Salat in einem „Haubenlokal“ verzehrte. Dort war er farb- und geschmacklos…

Die Küchenqualität vom Chef des Hauses, Herrn Martin Henökl kann erneut mit sehr gut beschrieben werden. Dies trifft auch auf die Service- und Dienstleistungsqualität von Frau Veronika Henökl und ihrem freundlichen Lehrling, Frau Magdalena zu!

Mit Frau Henökl hatte ich noch ein kurzes und freundliches Gespräch. Die weitere Kooperation mit der Agrarmarkt Austria haben wir besprochen.

Über die Ordnung, Sauberkeit und Hygiene im Hause Henökl brauche ich nicht gesondert zu berichten. Dies ist im Gasthof Lamm in Matrei eine Selbstverständlichkeit.


Donnerstag, 10. März 2011
Ernst Schmiedhuber

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