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Besuchsbericht Gasthof Handl/Schönberg vom 05.02.2009

Allgemeines

Gleich zu Beginn dieses Berichtes darf ich feststellen, dass es sich beim Gasthof Handl um ein besonderes Tiroler Wirtshaus handelt. Bereits beim Eintreten bemerkt man eine außergewöhnliche Aura. Ich erkenne eine gelungene Symbiose zwischen Tradition und Moderne. Die Wirtsleute haben es offensichtlich verstanden, das Haus mit langer Geschichte so zu modernisieren, dass die Ursprünglichkeit nicht verloren ging und dennoch den Anforderungen der jetzt Zeit Rechnung getragen wird.
Ist es nicht ein Genuss? Die traumhaften Bergspitzen, die beeindruckenden Lärchenwiesen, das festliche Mahl!

Genießen hat sehr viel mit Lebensqualität und Lebensmittelqualität zu tun, mit Bewusstseinsbildung, mit einer Schärfung der Sinne und mit einer aufmerksamen Wahrnehmung. Das Genießen ist wohl eine spezielle Form der Lebenskultur. So steht es geschrieben im hübsch gestalteten Hausprospekt. So wird es gelebt, bei Familie Steixner. Die Wirtsleute sind offensichtlich ihrer Zeit weit voraus denn sie haben erkannt, wohin der Weg führt..

Service – Ambiente - Tirolnote

Ja, ich fühle mich sehr wohl im Hause Steixner. Das anspruchsvolle Gespräch mit der Chefin, die interessanten Perspektiven, die höchst spannende Zeit der „Wirtschaftskrise“. Nein, es geht uns nicht schlecht, meinte Frau Agnes Steixner, auch wenn das Geschäft momentan nicht so wie gewohnt läuft…. Wir nutzen unsere Zeit und Energie auch für das Familienleben und bereiten uns intensiv auf den Wirtschaftsaufschwung vor.

Diese Betrachtungsweise gefällt mir, nebenbei betrachte ich die Stube, die Dekoration und die Tischkultur. Alles ist perfekt arrangiert, sauber und ordentlich. Auch ein Besuch der Toilette Anlagen bestätigt meinen Eindruck. Neben der allgegenwärtigen Sauberkeit sind diese sehr gepflegt und in einem hygienisch einwandfreien Zustand.

Kulinarik

Ich genoss eine ausgezeichnete Jause. Es gab einen hervorragenden Speck aus der hauseigenen „Selchküche“ mit Bauernbutter und Brot (das Dinkelbrot ist hausgemacht!). Weiters bekam ich jeweils einen „Koster“ vom Käse der Bäuerin Frau Elisabeth Span vom Grabenhof in Kampl/Neustift. Es sind LEBENSMITTEL, im wahrsten Sinne des Wortes, von ausgezeichneter Güte.

Die Stiftchen von Sellerie schmeckten dazu ausgezeichnet, der hausgemachte, naturtrübe Apfelsaft ohnehin. Einfach gut, so kann die Küchen- und Lebensmittel Qualität beurteilt werden. Ein Besuch in der Küche bestätigt meinen Eindruck. Hier wird mit großem Sach- und Fachverstand gearbeitet. Es geht nicht nur um Nahrungsaufnahme sondern vielmehr um Lebensmittel als Genussmittel.
Zusammenfassung und Anregungen

Mit der Chefin Frau Agnes Steixner hatte ich ein umfassendes und freundliches Gespräch. Wir unterhielten uns über die Belange der Tiroler Wirtshauskultur im Allgemeinen wie auch über die Kooperation der Regionalen Produzenten und dem Tourismus im Besonderen. Hier hat man die Zeichen der Zeit erkannt. Ich durfte eine umfangreiche Hausführung erleben und war erstaunt über die gelungene Architektur.

Besonders gefallen hat mir im Gasthof Handl:
Die Einstellung zum Menschen, zum Gast und zum Mitarbeiter. Die Umstellung auf ein total „rauchfreies Haus“. Die überaus gelungene Speisenkarte, das Bekenntnis zur Verwendung ausgezeichneter Lebensmittel, das Wohl-fühl Ambiente, und noch vieles mehr….
Nachdem aufgrund meiner Aufzeichnungen der letzte offizielle Besuch des Beraters am 6. August 2006 stattgefunden hatte, überreichte ich der Wirtin die Qualitätsmarken der Tiroler Wirtshauskultur für die Jahre 2007, 2008 und 2009. Ich habe meinen Besuch bei Familie Steixner sehr genossen.


Ernst Schmiedhuber
6. Februar 2009

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