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Besuchsbericht Gasthof Inntal // Unterperfuss vom 09.02.2011

Bei meiner Ankunft stelle ich fest, dass die geplanten, massiven Umbaumaßnahmen zugunsten einer sinnvollen Gesamterneuerung aufgeschoben wurden. Der Parkplatz ist dennoch voll besetzt, vom Luxus-Sportwagen bis hin zum Lieferwagen einer Baufirma ist alles präsent. Zahlreiche Gäste verlassen um 13.00 Uhr bereits den Gasthof und ich entnehme aus einem Gespräch, dass es wieder einmal „sehr guat war“!

Im Innenbereich des Gasthofes ist, wie auch in den letzten Jahren, ohnehin alles in einem ordentlichen Zustand. Die Sauberkeit, Ordnung und Hygiene ist tadellos, die öffentlichen (WC) Anlagen sind gepflegt und in einem guten Zustand. Das Ambiente ist sehr angenehm, die Dekoration wie auch die Tischkultur zeugen von fleißigen (weiblichen) Händen. Es gibt frische Blumen auf dem Tisch und Textil – Mundservietten.

Frau Elfriede empfängt mich wie gewohnt sehr freundlich. Unverzüglich reicht sie mir die beiden Speisenkarten und empfiehlt mir zusätzliche Gerichte.

Rasch entscheide ich mich für die Nudelsuppe. In einem überdimensionalen, weißen Porzellanteller reicht sie mir reichlich Suppennudeln mit bissfest gekochten Gemüsestreifen. Die Rindssuppe serviert sie origineller weise in einer Email-Milchkanne zum „Selber schöpfen“. Die Suppe ist heiß, klar und von gutem Geschmack.

Der Empfehlung von Frau Elfriede folge ich und wählte den Hirschbraten mit Kartoffelpaunzen und Blaukraut. Auf einem sehr hübschen, geschwungenen, quadratischen Porzellanteller wird mir eine optische Augenweide serviert. Es gibt saftig-zarte Scheiben vom Hirschbraten, eine perfekt zubereitet Rotweinsauce mit ebensolchem Geschmack und sämigen Glanz, Rot (oder) Blaukraut, welches in Nockerlform auf dem Teller drapiert ist, zwei kleine, flaumige Semmelknödel, drei verschiedenfarbige Paunzen, welche das Fleisch umrahmen, sautierte Viertel von Champignons sowie ein Sträußchen vom Rosmarin. Auf dem Teller befindet sich zusätzlich ein weißes Porzellan-Schüsserl mit Preiselbeeren, kleine und noch kleinere Kügelchen von der Melone, feine Spalten vom Apfel und !!Scheiben!!“ von der Weintraube. Das Wildgericht überzeugt einerseits durch die ausgezeichnete Zubereitung, andererseits durch die perfekte Anrichteweise.

Die Küchen- und Servicequalität im Gasthof Inntal ist erneut mit ausgezeichnet zu beurteilen.

Mit dem Chef des Hauses hatte ich noch ein umfassendes Gespräch. Der Juniorchef, Herr Josef Linder ist auf dem Weg zum wohl jüngsten Küchenmeister Tirols. Ich wünsche gutes Gelingen und viel Erfolg!


Mittwoch, 9. Februar 2011
Ernst Schmiedhuber

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