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Erstbesuchsbericht Rest. s'Pfandl/Reith b. Kitzbühel vom 17.11.2010

Allgemeines

Es war der vorletzte Tag in dieser Sommersaison, an welchem das Restaurant geöffnet hatte. So beeilte ich mich, um der Familie Hagleitner meine Aufwartung zu machen um den Aufnahmetest zu absolvieren. Das Restaurant kannte ich bereits von früheren Besuchen und mir waren die Qualitäten aus der Küche und vom Service wohlbekannt.

Meine Tischreservierung wurde von einem freundlichen Herrn am Telefon entgegengenommen und ebenso freundlich wurden wir empfangen. Wir bekamen einen schönen Platz mit einem guten Überblick über das Geschehen an diesem Freitag vor Saisonschluss.

Bei unserem Eintreffen war die Temperatur noch etwas kühl im Lokal, dies änderte sich jedoch rasch, wurde doch das Feuer im Kamin angezündet und verstrahlte angenehme Wärme. Die allgemeine Sauberkeit und Ordnung fiel positiv auf. Auch die Toilette-Anlagen waren vorbildlich sauber und wohlriechend.

Service – Ambiente - Tirolnote

Unverzüglich wurden wir mit der umfangreichen und sauber geschriebenen Speisenkarte versorgt und rasch wurden unsere Getränkewünsche erfragt. Qualitativ hochwertige Weine werden auch glasweise angeboten. Wir studierten das allgemeine Ambiente.

Das Lokal verstrahlt ein warmes, rustikales und urgemütliches Ambiente. Hübsche, einfache Dekorationen, interessante Gestaltungselemente sowie eine saubere Tischkultur überzeugten uns. Besonders auch die angenehme Musikbeschallung erfreute die Gäste. Immer mehr (Stamm) Gäste trafen ein und wurden zu den bereits vorreservierten Plätze begleitet. Die Damen und der Herr im Service waren freundlich, aufmerksam, höflich, umsichtig und fachlich kompetent.

Kulinarik

Als Menu-Auftakt wählten wir die Kastaniencremesuppe mit Preiselbeertascherl. In einem hübschen, großen, weißen Porzellanteller wurde uns die warme Suppe serviert. Sowohl die Konsistenz wie auch der Geschmack waren sehr gut. Das Tascherl wurde in einem „Degustations-Löffel“, welcher am Rand des Tellers eingeklemmt war, gereicht. Diese Suppe überzeugte sowohl durch die Zubereitung als auch von der Präsentation.

Dies galt auch für den Flammkuchen mit Crème fraîche, Parmaschinken, Rucola und Käse. Der Name „Flammkuchen“ kommt daher, dass die Flammen im Ofen (zum Brotbacken) noch nicht vollständig ausgelodert waren, wenn er eingeschoben wurde. Es handelt sich um eine Spezialität aus dem Elsass, wird gerne aber auch in der Pfalz bzw. in Baden serviert. Der Flammkuchen war perfekt zubereitet, sehr geschmackvoll und auf einem überdimensionalen Holzbrett serviert.

Meine Wahl fiel auf die fangfrische Forelle „Müllerin“ mit Kartoffeln und gemischter Salat. Auf einem hübschen Porzellanteller wurde eine ordentlich auf den Punkt gebratene Forelle serviert. Besonders hat mir die „zerschlichene“ Butter gefallen, die in einer kleinen Sauciere gereicht wurde. Als Garnitur gab es eine Zitronenspalte, welche an den Enden abgeschnitten war.

Dies erleichtert die Handhabung ungemein. Dazu ein Sträußchen von der Dille. Sowohl die gebratenen Kartoffeln als auch der gemischte Beilagensalat waren ordentlich zubereitet. Es gab Lollo rosso und biondo, Eichblattsalat, Gurkenscheiben, Karottenrohkost und eine geschmackvolle Salatsauce.

Das Kalbsgulasch wurde auf einem geschwungen rechteckigen Teller gereicht, die Spätzle à part. Das Fleisch war saftig und weich, die Sauce von guter Konsistenz mit feinem Glanz, sowie von ausgezeichnetem Geschmack. Auch die Spätzle waren fachlich korrekt zubereitet.

Zusammenfassung und Empfehlung:

Die Küchenqualität von Herrn Thomas Hagleitner kann mit sehr gut beurteilt werden. Dies trifft auch auf die Service- und Dienstleistungsqualität zu.

Besonders hat uns gefallen:

- Die allgemeine Sauberkeit, Ordnung und Hygiene
- Die interessanten Dekor-Elemente
- Die einfache, aber tadellose Tischkultur
- Das allgemeine Ambiente, die Musikbeschallung
- Die freundliche, aufmerksame Betreuung der (Stamm) Gäste
- Generell die Professionalität im Service – jeder Mitarbeiter wirkt routiniert und kompetent
- Die vorbildliche Betreuung der Kinder (versorgen mit Malsets, etc.)
- Die sehr gute Qualität der in der Küche verarbeiteten Grundprodukte. Besonders ist dies bei Fleisch und Salat erkennbar.


Aus diesen Erkenntnissen empfehle ich dem Vorstand der Tiroler Wirtshauskultur die Aufnahme vom Restaurant s’Pfandl als Dorfwirtshaus in den Verein!

Ernst Schmiedhuber
5. November 2010

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