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Tiroler Wirtshaus Erntedank 2010
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Atmosphäre in den Wirtshäusern
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Seit jeher bedingte die geographische Lage, dass römische Reisende in den ersten nachchristlichen Jahrhunderten in gastlichen Tiroler Tavernen abstiegen. Durch den zunehmenden Reiseverkehr, die Kreuzzüge, Wall- und Pilgerfahrten taten sich Herbergen, Schenken und Gasthäuser reihenweise auf.
Vom altgermanischen Gebot der Gastfreundschaft, wie vom Werk christlicher Nächstenliebe, geht Tiroler Wirtshausgeschichte in gleichen Schüben aus. Nach der Messe machten die Bauern im Gasthaus ihre Geschäfte, besprachen Verpachtungen, Viehkauf und -tausch. Wollte man die Tiroler Küche mit Attributen belegen, sagte einmal ein Tiroler Küchenmeister, so träfen aus historischer Sicht die Folgenden sicher zu:
natürlich • schmackhaft • bodenständig
• einfach • originell • authentisch
Im frühen Mittelalter steckten Wirte grüne Buschen, Tannenzweige, Kränze, Blattwerk etc. als Zeichen der Tiroler Gastlichkeit. Von daher rühren auch die meist in der Barockzeit angefertigten Wirtshausschilder, welche den alten Brauch mit dem Grünzeug widerspiegelt.
Das heutige "moderne" Wirtshausschild der Initiative "Tiroler Wirtshauskultur" gründet in eben dieser historischen Sichtweise und soll heute wie damals Erkennungszeichen für
" ... Friede und Gastfreundschaft ... für Fremde und Rechtlose in einer fremden Stadt sein ...!
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