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Tiroler Wirtshaus Erntedank 2010
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Besuchsberiecht Alpengasthof Zur Post/Schattwald am 16. 01. 2010 - Alpengasthof zur Post
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Der Alpengasthof „Zur Post“ ist seit dem Jahre 2009 Mitglied der Tiroler Wirtshauskultur und somit wichtiger Bestandteil des Vereins. Es ist mir immer eine besondere Freude, Frau Mörz in ihrem Gasthof zu besuchen.
Wie nicht anders erwartet, präsentiert sich der Betrieb in tadellosem Zustand. Die Stuben sind sauber, ordentlich instand gehalten und bieten ein heimeliges Ambiente. Die Beleuchtung, die Belüftung wie auch die Beschallung tragen zum Wohlbefinden bei. Besonders gut gefallen die zahlreichen Dekor-Elemente und Exponate. Die Einrichtung und Ausstattung ist stimmig, nichts stört diese allgemeine Harmonie.
Die Speisenkarte ist übersichtlich gehalten und angenehm zu lesen. Ein netter Einleitungs-Text begrüßt die Gäste und informiert diese kurz über die Geschichte des Hauses. Auch auf die Mitgliedschaft zur Tiroler Wirtshauskultur wird hin gewiesen.
Die hausgemachten Schlutzkrapfen mit Röstzwiebel, brauner Butter und gemischter Salatteller waren adrett auf einem rechteckigen Porzellan-Teller drapiert. Es gab „weiße“ und „grüne“ Schlutzkrapfen. Bunte Paprikawürfel sowie Röstzwiebeln (leider ein Fertigprodukt) dienten der Verfeinerung des Gerichtes. Der gemischte Salat war aus lollo biondo, Eisberg, Feldsalat, Karottenrohkost, weißer Radi und Gurken zubereitet.
Der Schmankerlteller bestand aus einem Spinatknödel, Käsnocken und gefüllten Teigtaschen auf Blattspinat. Der Spinatknödel war flaumig und geschmackvoll, die Kasnocke gebacken (außen knusprig und innen saftig/-weich), die gefüllten Teigtaschen überzeugten sowohl durch die angenehme Fülle wie auch dem tadellosen Teig. Auch hier wurden bunte Paprikawürfel als Dekoration beigegeben.
Die Küche im Alpengasthaus „Zur Post“ kann mit sehr gut beurteilt werden. Obwohl Frau Eva Tannheimer aus gesundheitlichen Gründen abwesend war, dürfen sich die beiden Damen im Service mit den Attributen freundlich, aufmerksam, höflich und fachlich kompetent schmücken.
Frau Isolde Mörz schafft es mit einer bemerkenswerten Ruhe, Umsicht und Sympathie, ihre Gäste zu „verzaubern“. Vermutlich betritt kein Gast den Betrieb, ohne von ihr erkannt und begrüßt zu werden. Für die Verabschiedung gilt offensichtlich das Gleiche.
Als Anregung habe ich einzubringen: Bitte überdenkt die Bezeichnung „Fuhre Mist“ in der Speisenkarte. Diese ist m.E. nicht zeitgemäß und lies sich durch eine appetitlichere Beschreibung problemlos ersetzen.
Das Gütesiegel der Tiroler Wirtshauskultur für das Jahr 2010 habe ich Frau Mörz direkt und gerne überreicht, am AMA – Gastrosystem nimmt sie teil.
Ernst Schmiedhuber, am 16.01.2010
Übersicht Besuchsberichte
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