Besuchsbericht Landgasthof zum Wilden Mann // Lans vom 11.09.2014

Eigentlich wäre ja der jährliche (Kontrollbesuch) im Wilden Mann bei der Familie Schatz nicht nötig. Denn stets ist dieses Haus wohl bestellt und das Angebot ist sowohl aus der Küche wie auch vom Service- und Dienstleistungsbereich ohne Tadel. – So ist es auch in diesem Jahr.

Im Auftrag der Agrar Markt Austria (AMA) habe ich jedoch auch die Lebensmittel zu kontrollieren. Bereits hier ist deutlich feststellbar, das bevorzug aus der Region eingekauft wird. Wenn die Herkunft der Rohstoffe bekannt und von bester Qualität sind, dann ist der Weg zu einem ausgezeichneten Essen meist nicht mehr weit. – Und so ist es dann auch, im Landgasthof zum Wilden Mann in Lans.

Nach erfolgter Plicht darf ich mich an der Kür erfreuen. Als Auftakt gibt es einen Gruß aus der Küche. Es handelt sich um ein „beef tartare“ von bester Qualität und von ausgezeichnetem Geschmack. – Das Gedeck besteht aus zwei verschiedenen, tadellosen Baguettes und jeweils aus einem Töpfchen von Grammelschmalz und Kräutertopfen. Als wärmenden Speisenauftakt wähle ich die „Feine Kürbiscremesuppe“ mit gerösteten Kürbiskernen und steirischem Kernöl. Die gerösteten Kerne werden im Porzellanteller gereicht, eleganter weise wird die Suppe von den Service-Mitarbeiter aus einer silbernen Suppentasse eingeschenkt. Sowohl die Präsentation, die Konsistenz wie auch die Zubereitung verdienen ein „sehr gut“!

Als Hauptgericht erbitte ich mir das Kalbsrahmbeuscherl mit Gurkerln, in leichter Veltlinercreme mit Semmelknödel. Innereien im Allgemeinen und Beuscherl im Besonderen mag ich ohnehin sehr gerne, esse diese auch hin und wieder in Wirtshäusern „meines Vertrauens“. Und dieses genießt der Gasthof von Familie Schatz-Jenewein uneingeschränkt. Nicht so gerne wähle ich jedoch das Wiener Rahmbeuschel, weil manche Köche meines Erachtens meist zu viel Süßrahm beigeben. – Nicht im Gasthof Wilder Mann in Lans.

Sauber zugeputzt, perfekt zubereitet und von ausgezeichnetem Geschmack, so präsentiert sich dieses Beuschel. Der junge Küchenchef, Herr CHRISTOPHER WILD versteht sein Handwerk und lässt mir einen hervorragenden, österreichischen Kalbfleisch-Klassiker servieren. Auch die beiden kleinen, flaumigen und wohlschmeckenden Knödel harmonieren perfekt zum Beuschel. Die Beigabe von Rahm ist wohldosiert, der Geschmack von ein wenig Essig passt perfekt.

Sowohl die Küchenleistung von Herrn Wild wie auch die Service- und Dienstleistung von Herrn Peter samt seinen Kollegen verdienen auch in diesem Jahr wieder ein „ausgezeichnet“. Frau Schatz führt ihren Betrieb mit ruhiger und sicherer Hand. Das Ambiente im Gasthof Wilder Mann zu Lans ist ohnehin ausgezeichnet und zum Wohlfühlen.

Donnerstag, 11. September 2014

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