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Besuchsbericht Gasthof Berghof // Pfunds vom 29.06.2014

Mit Fug und Recht darf ich behaupten, dass der Gasthof Berghof zu den besten Gastronomiebetrieben in Ausflugslagen zählt. Ich kenne nur wenige Ausflugs-Gasthöfe, welche auf diesem Qualitätsniveau arbeiten. In Südtirol und Italien können Gasthöfe und Restaurants mit manchen Betrieben mithalten. Sowohl die Dienstleistung wie auch die Qualität aus der Küche im Gasthof Berghof sind wirklich ausgezeichnet.

Ohne es zu wissen findet an diesem Sonntag in Pfunds der jährliche Kirchtag statt und es handelt sich zudem an diesem Tag um den höchsten christlichen Feiertag des Jahres, dem Herz-Jesu-Sonntag. So mache ich mich früh zu Mittag auf den Weg, um der Familie Thöni meine jährliche Aufwartung zu machen. Davor musste ich aber unbedingt noch den Weiler Greith besuchen. Es handelt sich um ein Kleinod in den Alpen, welches seinesgleichen sucht.

Bereits beim Betreten des Gasthofs stellte ich fest, dass wiederum alles seine beste Ordnung hat. Sauberkeit und Hygiene sind bei der Familie ohnehin oberstes Kredo. Seit 1992 existiert der Betrieb in dieser Form, aufgrund seines ausgezeichneten Zustandes könnte man meinen, er sei erst vor wenigen Jahren errichtet worden.

Die Tische waren sehr hübsch gedeckt und zahlreiche Gäste wurden erwartet. Frau Thöni reichte mir die ansprechend gestaltete Speisenkarte sowie die Karte zum Tiroler Almsommer. Rasch entschied ich mich für die original Pfundser Schledernocken, welche es nur im Raum Pfunds gibt. In früheren Zeiten war dies ein Gericht von und für die Bergbauern und für die Holzarbeiter. Es besteht aus fein gewürfelten, in der Suppe gekochte Kartoffeln. Dazu werden weiche Spätzle beigemengt, mit Salz, Pfeffer und Lorbeer gewürzt und mit gerösteten Zwiebeln, geriebenem Käse und brauner Butter „abgeschmolzen“. Das Gericht mundete vorzüglich, ebenso der bunte Blattsalat, welcher mit einem sehr guten Essig/Öl Dressing mariniert war.

Von Frau Andrea erbat ich mir noch einen Süßen Abschluss in Form von dem heißen Himbeercup mit Vanilleeis und heißen Himbeeren und ein wenig Schlagrahm. Es war dies der krönende Abschluss zum opulenten Mal.

Frau Thöni erzählte mir, dass der Sohn Andreas, welcher ja die Hotelfachschule absolvierte nunmehr noch Praxis bei seinem Vater in der Küche sammelt. Hier hat er wohl den allerbesten Lehrmeister, welchen er sich wünschen kann. Vor ca. 4 Monaten ist Andreas Vater vom kleinen Pauli geworden, welcher an diesem Tag seinen Namenstag hat.

Den Chef des Hauses, Herrn Anton Thöni besuchte ich noch in der Küche, um zum ausgezeichneten Essen zu gratulieren. Er hatte jedoch nur mehr ganz kurz Zeit um mit mir zu plaudern, denn inzwischen waren sowohl der Pfarrer samt Begleitung und zahlreiche, weitere Gäste eingetroffen. Der Berghof der Familie Thöni genießt weitum einen ausgezeichneten Ruf. Und das weiß eben nicht nur der Pfarrer der Gemeinde.

Sonntag, 29. Juni 2014
Ernst Schmiedhuber

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