Besuchsbericht Gasthof Schwaiger // Breitenbach vom 24.01.2014

Bei meiner Ankunft finde ich den Chef des Hauses Herrn Andreas Atzl im Barbereich vor. Ich werde freundlich begrüßt und wir unterhalten uns kurz, bevor ich in der Stube Platz nehmen. Einige Gäste sind anwesend und erfreuen sich ganz offensichtlich an der ausgezeichneten Küche von Andreas.

Frau Christin reicht mir die wirklich ansprechende Speisenkarte. Nach ausführlichem Studium selbiger bestelle ich die Berliner Leber vom Schwein mit Röstkartoffeln und mit gemischtem Salat.

Während der angemessen kurzen Wartezeit betrachte ich die hübsche Tischkultur und die heimelige Stube. Alles ist wie gewohnt blitzsauber und wohl arrangiert.

Frau Christin habe ich ersucht, sie möge mir doch den gemischten Salat vor dem Hauptgericht servieren. Dies ist dann geschehen und so bekam ich in einer weißen Porzellanschüssel einen ausgezeichneten bunten Salat. Er bestand aus Kopfsalat, Rauke, Radicchio, Karotten-Rohkost, Krautsalat mit Kümmel, rote Bohnen, Fisolen mit Zwiebeln und bunten Paprikawürfeln. Die Salate waren durchwegs frisch und von sehr guter Qualität, auch das Dressing mundete vorzüglich.

Die Schweinsleber war teils im Schmetterlingsschnitt portioniert und tadellos gebraten. Dazu gab es herrliche Röstkartoffeln, auf welchen die Schweinsleber-Schnitten drapiert waren. Gebratenen Apfelscheiben mit Preiselbeeren, gebratene Scheiben vom Speck, gebackene Zwiebelringe und eine leicht gebundene, braune sowie wohlschmeckende Sauce war unterlegt. Ein wenig frisches Gemüse wie Karotten, Broccoli und eine frittierte Kirschtomate diente als Beilage auf dem Teller.

Sowohl die Zubereitung wie auch die Präsentation kann mit ausgezeichnet beurteilt werden.

Andras nahm sich noch ein wenig Zeit um mit mir über diverse (Fach) Themen zu plaudern. Ich schätze ihn sehr, ist er doch ein profunder Fachmann sowie ein äußerst angenehmer und interessanter Gesprächspartner. Er analysiert Gespräche mit einem scharfen Verstand und hat zu diversen Themen einen klaren Standpunkt. Das macht eben Diskussionen mit ihm sehr angenehm.

Sein Sohn, so erzählte mir Andreas (nicht ohne Stolz) ist in Hochfügen bei einem der bekanntesten Köche Österreichs während der Wintersaison beschäftigt. Das freut mich ganz besonders, wird dies doch einmal dem elterlichen Betrieb zu Gute kommen. Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm…..Es war wieder einmal sehr angenehm im Gasthof Schwaiger der Familie Atzl. Mit einem sehr guten Gefühl mache ich mich auf dem Rückweg nach Hause.

Freitag, 24. Jänner 2014

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