Besuchsbericht Gasthof Hotel Bierwirt // Innsbruck-Amras vom 10.02.2014

Beinahe finde ich keinen Parkplatz mehr, so gut ist das Hotel-Restaurant besucht. Es gibt viele Parkplätze beim Haus, aber es gibt auch sehr viele Gäste welche offensichtlich zu gegen sind.

Nicht zuhaus‘ und doch daheim,
wirst Du als Gast beim Bierwirt sein…

so steht es in der adrett gestalteten Speisenkarte. Der Einband ist neu, der Inhalt ist höchst interessant. Nun aber der Reihe nach: In den Stuben gibt es auch nur mehr ganz wenige freie Tische. Ich finde noch einen Platz und werde unverzüglich von der freundlichen Service-Mitarbeiterin, Frau Stefanie herzlich begrüßt. Obwohl sehr viel zu tun ist, bemerke ich keine Hektik im Service.

Flink und professionell werden die Gäste betreut. Es bleibt noch immer Zeit für einen kurzen Plausch und für nette Worte. Ich beobachte die Gäste, alle scheinen sich wohl zu fühlen. Dies hat sicherlich auch mit der Chefin des Hauses, Frau Isabella Happ zu tun. Bei meiner Ankunft war sie mit einem Besen „bewaffnet“ und mit der Beseitigung von (Kampfspuren) beschäftigt. Seitdem ich sie kenne ist sie aufmerksam, freundlich und versorgt ihre Gäste mit viel Charme. So auch an diesem Tag. Sie ist überall in den Stuben unterwegs und repräsentiert die vorbildliche Gastgeberin. Als „Gasstellung“ kennt sie offensichtlich ohnehin nur eine davon, nämlich: VOLLGAS!

Nach kurzem Studium der Speisenkarte entscheide ich mich für die Fischgrillade an Dillsauce mit Kräuterrisotto. Kurz nach meiner Bestellung reicht mir Frau Happ einen „Gruß aus der Küche“. Es handelt sich um eine Graukassuppe. In einer hübschen Porzellantasse auf einem ebensolchem Porzellan-Unterteller bekomme ich eine sämige und wohlschmeckende Suppe. Geröstete Schwarz-brotwürfel finde ich in der Suppe ebenso wie ein Blatt von der Petersilie. Diese Suppe mundet ausgezeichnet.

Alsbald bekomme ich den Fischteller. Die drei Filets sind perfekt auf den Punkt gegart und auf der Hautseite tadellos „kross“ gebraten, dennoch ist das Fleisch noch ganz leicht glasig. So muss es sein! Dazu gibt es eine wohlschmeckende Dillrahmsauce, eine Rosette von der Kräuterbutter, eine frittierte Kirschtomate, eine Spalte von der Zitrone (welche korrekterweise an den Enden gekappt ist), ein Sträußchen vom Dill, etwas Schnittlauch und wiederum Blattpetersilie. Auch das Risotto wurde tadellos zubereitet.



Die Küchenqualität kann erneut mit vorzüglich beurteilt werden. Dies ist deshalb so besonders, weil die Küche an solchen Tagen Höchstleistungen erbringen muss. Wenn alle Stuben bis auf den letzten Platz besetzt sind und sich das Mittagsgeschäft in relativ kurzer Zeit abspielt, dann müssen Profis ran. Und um solche handelt es sich ganz offensichtlich. Jene Gäste, welche an den Nebentischen in meiner „Hörweite“ speisten loben ebenso die Qualität ihrer Speisen in höchsten Tönen. – „Sehr gut und reichlich“, so vernehme ich es“.

Auch die Dienstleistung und der Service spielen sich auf höchstem Niveau ab. Mit angenehmer Ruhe, großer Umsicht und mit höchster Professionalität führt Frau Isabella Happ ihre (Mannschaft/Frauenschaft). Ich werde gefragt, ob ich eine Zeitung lesen möchte. Dies erlebe ich nur ganz, ganz selten in einem Wirtshaus/Restaurant, wo der alleinspeisende Gast so verwöhnt wird.

Stets wird bei den Gästen nachgefragt, ob alles in Ordnung sei oder ob noch ein wenig Sauce nachgereicht werden darf. Also, dieser Service ist wirklich vorbildlich.

Was ich sonst noch bemerkt habe:

Seit meinem letzten Besuch im Februar 2013 wurden 65 Zimmer vollständig erneuert

Etliche Gäste haben direkt nach dem Essen bei Frau Happ Reservierungen für weitere Besuche getätigt

Frei gewordene Tische wurden unverzüglich sauber gemacht und neu eingedeckt

Wie so oft steht auch hier hinter einem erfolgreichen Unternehmer eine sehr tüchtige Frau

Was mich gewundert hat:

Mit welcher Professionalität und Ruhe der Service-Ablauf von statten ging

Den Chef habe ich diese Mal nicht angetroffen. Ich wollte ihm schöne Grüße ausrichten lassen weil ich annahm, dass er sich außer Hauses befände. Nichts von dem: er stand mit einer Schürze in der Küche am „Pass“ und annoncierte mit deutlicher und klarer Ansage die Bestellungen.

Beim Hotel-Restaurant Bierwirt in Innsbruck handelt es sich um einen vorbildlichen und nachhaltig geführten Betrieb. Der unermüdliche Einsatz der Wirtsleute ist offensichtlich der wesentliche Grund für den Erfolg, welchen ich der Familie gönne.

Gesundheit und weiterhin viel Erfolg darf ich an dieser Stelle wünschen, aber auch ein wenig Zeit um zu Leben….

Montag, 10. Februar 2014

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