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Besuchsbericht // Gasthof Kreuz, Rieden b. Reutte vom 11.05.2013

Wenn der Beruf zur Berufung wird. – Den Eingangsbereich vom Gasthof Kreuz zieren zahlreiche Bilder, auch jene vom Chef des Hauses, Herrn Heinz Saletz. Er befindet sich in bester Gesellschaft von hochdekorierten Köchen und Persönlichkeiten aus der „Top Kulinarik“ Europas. So erkenne ich den Koch des Jahrhunderts, Herrn Eckart Witzigmann, ebenso Herrn Johann Lafer (übrigens ein Landsmann von Heinz Saletz) und weitere bekannte Persönlichkeiten aus der Tourismuswirtschaft und der Gastronomie.

Immer wenn ich den Gasthof betrete empfängt mich ein Gefühl des Wohlbefindens. Auch ältere Traditionsbetriebe vermitteln ein heimeliges Gefühl, wenn die Sauberkeit und Hygiene „passt“. – Und das tut es im Gasthof Kreuz der Familie Saletz allemal. Die Tische sind sauber gedeckt, die Dekorelemente passen perfekt zum Stil des Hauses. Die öffentlichen (WC) Anlagen sind peinlichst sauber und in einem hygienisch einwandfreien Zustand.

Dafür zeichnet die Chefin, Frau Barbara Saletz verantwortlich. Sie hat den Betrieb von Ihrer Mutter, Frau Gretl Böhm vor einiger Zeit übernommen und führt das bestens eingeführte Unternehmen in vorbildlicher Art und Weise weiter. Gäste und selbst Kollegen und Mitbewerber aus der Gegend teilen mir immer wieder mit, wie nachhaltig der Gasthof geführt wird. – Die fachlichen Qualitäten vom Chef, Herrn Heinz Saletz sind ohnehin legendär. – Und somit bin ich auch schon beim eigentlichen Thema des Berichtes.

In zwei Mokkatassen werden mir zwei verschiedene Suppen gereicht. Es handelt sich einerseits um eine Tomatensuppe mit Spargelspitzen und andererseits um eine Bärlauchrahmsuppe. Dem saisonalen Angebot wird Rechnung getragen, ich darf mit Fug und Recht behaupten, dass die beiden Suppen vorzüglich munden und perfekt zubereitet wurden.

Als Hauptgericht erbitte ich mir von Barbara den gebratenen und gebackenen Kalbskopf. Dazu gibt es einen Erdäpfelsalat mit Kernöl, etwas Blattsalate mit einem Himbeerdressing, eine Sauce Tatar, ein wenig Balsamico und eine Spalte von der Zitrone. Nur mehr sehr selten bekommt man in Restaurants diese Köstlichkeit und noch seltener in dieser Qualität. Sowohl die Zubereitung wie auch die Präsentation bezeugen das Können eines Top Fachmannes. Und das ist Heinz für mich allemal.

Obwohl ich wirklich satt war kredenzte uns der Chef des Hauses noch ein Cappucino Crème Mousse der Sonderklasse. Dazu gab es als Garnitur eine „Andenbeere“. Ich beschreibe dieses Gericht nicht noch zusätzlich, die Leser dieser Zeilen mögen sich von der Richtigkeit meines Berichtes selbst und vor Ort überzeugen.

Tradition bedeutet nicht, die Asche anzubeten sondern das Feuer weiterzutragen. – Das geschieht nach den unzähligen Jahren der Aufbauarbeit von Frau Gretl Böhm in jedem Fall durch die Tochter, Frau Barbara und den Schwiegersohn Herrn Heinz Saletz. Auch Gretl gab mir die Ehre und kam auf einen „Hoagascht“ zu mir an den Tisch. Ich habe höchste Achtung vor ihrer Aufbauarbeit und vor ihren Leistungen, welche nunmehr von der nächsten Generation fortgeführt wird.

Samstag, 11. Mai 2013 Ernst Schmiedhuber

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