Besuchsbericht // Gasthof Schwaiger, Breitenbach vom 22.02.2013

Fischwochen gibt es in der Zeit vom 21. Februar bis 3. März 2013, eine neue Speisenkarte gibt es bereits seit geraumer Zeit. Nicht nur der Einband ist sehr attraktiv (gefällig und ansprechend) sondern auch das Angebot wurde überarbeitet.

Ich höre vom Chef des Hauses, Herrn Andreas Atzl, dass er einen jungen Koch eingestellt hat der ihm einerseits viel von der Arbeit abnimmt und andererseits aber auch neue Ideen einbringt. Der junge Mann hat in sehr guten Häusern gearbeitet, dies wiederum kommt der Qualität der Küche vom Landgasthof Schwaiger zugute.

Ich wähle die Tiroler Speckknödelsuppe. In der Löwenmaultasse serviert mir Frau Christine eine geschmackvolle, heiße und kräftige Rindssuppe. Der Knödel ist kompakt und fachlich korrekt zubereitet. Frischer Schnittlauch befindet sich, so wie es sich gehört, in der wirklich guten Suppe, welche in dieser Portionsgröße bereits ein Imbiss ist.

Nachdem mein Besuch an einem Freitag stattfindet und es, wie bereits erwähnt, Fischwochen gibt wähle ich den Gebratenen Seehecht mit Kartoffelschuppen auf Risotto und Broccoli. Ganz fein geschnittene Blättchen von der rohen Kartoffel wurden kunstvoll auf den Fisch drapiert und samt den Fischfilets gebraten. Das sieht nicht nur optisch gut aus sondern es passt auch geschmacklich sehr gut zum Fisch. Dazu gibt es drei Mies (oder Pfahl) Muscheln, einen Krebs sowie ein tadelloses Risotto samt einem Bündchen vom „Spargelkohl“. Die Zubereitung vom Fisch ist schlichtweg perfekt. Außen knusprig und innen noch leicht glasig präsentiert sich der Fisch und so hat er auch zu sein. Die Portionsgröße wie auch die Anrichteweise sind wirklich überzeugend.

Dies trifft auch auf den freundlichen Service von Frau Christine zu. Sie arbeitet effizient und rationell, sie hat eine gute Übersicht und sie ist herzlich-freundlich zu ihren Gästen. So wie es sich in einem Tiroler Wirtshaus gehört. – Bravo!

Mit dem Chef des Hauses hatte ich noch ein kurzes und freundliches Gespräch. Man merkt einen „frischen Schwung“ und Andreas erzählt mir von einigen neuen Ideen, welche er unbedingt umsetzten will.

Von den Gästen an den Nebentischen höre ich Kommentare wie: „einmalig Guat“, „ganz toll“ und ähnliches mehr.

Was soll ich dazu noch bemerken? Der Landgasthof Schwaiger genießt einen ausgezeichneten Ruf, das weiß ich auch aus zuverlässiger Quelle von zahlreichen Mitarbeitern eines großen Pharma-Konzernes, welcher in unmittelbarer Nähe angesiedelt ist.

Freitag, 22. Februar 2013
Ernst Schmiedhuber

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