Besuchsbericht // Gasthaus Bärenbichl, Jochberg vom 21.10.2010

Bei meiner Ankunft wurde ich vom Seniorchef des Hauses freundlich begrüßt. Mit allgemeinen "Hausmeistertätigkeiten" sei er beschäftigt, so erzählte er mir. Aber Schnapsbrennen ist seine Leidenschaft, für seine ausgezeichneten Brände ist er ohnehin bestens bekann. Zwei bzw. drei Generationen arbeiten inzwischen unermüdlich am Erfolg des Gasthofes. Die Belohnung dafür sind unzählige Stammgäste und die erneute Auszeichnung mit einer Haube durch Gault Millau für das Jahr 2010.

Das Zusammenwirken der Familie scheint ohnehin das Erfolgsrezept der Wirtsleute zu sein. Die Seniorchefin kümmert sich um die Tischwäsche, den Blumenschmuck, den Garten und um allgemeine Belange. Frau Michaela ist die Gastgeberin par excellence und berät ihre Gäste über die Köstlichkeiten von Anton Aufschneiter. So war es auch an diesem Tag.

Auf Empfehlung wählte ich das Kalbsgeschnetzelte mit Reis und gemischten Salat. Das Fleisch war zart und weich, die leichte Rahmsauce geschmackvoll und mit kleinen Karottenwürfel und Champignons verfeinert. Als Sättigungsbeilagen gab es etwas Reis, eine Scheibe vom gebratenen Polenta sowie eine gebratene Kartoffel. Die Garnitur bestand aus einem Sträußchen Rosmarin und etwas geschnittenen Schnittlauch.

Der gemischte Beilagensalat war tadellos frisch und sehr gut mit Essig und Öl mariniert. Er bestand aus Eichblatt, Kopfsalat, Kresse, Tomatenspalten und Gurkenscheiben.

Die Küchenqualität von Herrn Anton Aufschnaiter kann erneut und naturgemäß mit ausgezeichnet beurteilt werden. Dieses Prädikat verdient ebenso die Service und Dienstleistung von Frau Michaela im Gasthof Bärenbichl.

Mit den Wirtsleuten hatte ich noch ein umfangreiches und freundliches Gespräch. Die Seniorchefin erzählte mir aus den Anfangstagen des Gasthofes, als er noch eine „Jausenstation“ war. Der Betrieb hat in den letzten Jahren (Jahrzehnten) eine Erfolgsgeschichte erlebt.

Einen „Orangenschnaps“ als Koster vom Seniorchef durfte ich probieren. Dieser war ebenso interessant wie mein Aufenthalt bei Familie Aufschnaiter. Besonders hat mir wieder die gediegene, unkomplizierte Gastlichkeit der Familie gefallen. Alles ist perfekt sauber, ordentlich und einladend.

Der Jahresbesuch bei Familie Aufschnaiter war erneut ein vollendeter Genuss.

Die Qualitätsmarke der Tiroler Wirtshauskultur für das Jahr 2010 sowie die Urkunde des Vereins für die nächsten fünf Jahre habe ich gerne überreicht, am AMA Herkunftssicherungssystem wird teilgenommen.

Ernst Schmiedhuber, am Donnerstag, den 21. Oktober 2010

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