Besuchsbericht // Gasthof Schwaiger, Breitenbach vom 28.02.2012

Seit nunmehr etlichen Jahren habe ich regelmäßigen Kontakt mit der Familie Atzl in Breitenbach. Nachdem meine mir Angetraute bei einem großen Unternehmen in der Nähe vom Landgasthof Schwaiger beschäftigt ist, höre ich auch immer wieder von Gästen und Mitarbeitern des pharmazeutischen Unternehmens, wie gut man im Gasthof essen kann.

Mit Herrn Andreas Atzl hatte ich an diesem Tag bezüglich des AMA Herkunfts-Sicherungssystems einen Termin vereinbart. Daher hatte ich auch Gelegenheit, die Küche, die Kühl- und die Lagerräume zu sehen. Nun, die Vorbereitung wie auch die Lagerhaltung sind im Landgasthof Schwaiger tadellos. Alles ist sauber und ordentlich aufgeräumt.

Das kann man ohne Wenn und Aber auch vom Restaurant behaupten. Sowohl die Tischkultur wie auch die Dekoration sind vorbildlich. Die öffentlichen Sanitäranlagen blitzen vor Sauberkeit und duften angenehm. Nach der erfolgten Pflicht kommt bekanntlich die Kür und so wählte ich aus der sehr traditionell gestalteten Speisenkarte wie folgt:

Pressnockensuppe. In einer Löwenmaultasse reichte mir die umsichtige und freundliche Service-Mitarbeiterin, Frau Christine eine heiße, wohlschmeckende und klare Rindssuppe. Darin befand sich ein ausgezeichneter Pressknödel (oder Pressnocke). Sowohl die Konsistenz wie auch der Geschmack waren vorzüglich.

Ich mag von Herzen gerne Leber (und andere Innereien). Es darf gerne auch einmal eine Schweinsleber sein. So erbat ich mir bei Frau Christine, welche ursprünglich aus dem Burgenland stammt, aber bereits seit 1974 in Tirol lebt, die Leber vom Schwein nach „Berliner Art“ mit Apfelscheiben und Preiselbeeren, Röstzwiebeln, dazu Salzkartoffeln. – Auf dem Teller befanden sich einige Scheiben perfekt auf den Punkt gebratene Schweinsleber, eine herrliche Natursauce, mehrere Scheiben vom geschmorten Apfel und Preiselbeeren, knusprig gebratener Speck, frische Röstzwiebeln und ausgezeichnete Salzkartoffeln mit gehackter Petersilie. Dieses Gericht hat wirklich ausgezeichnet geschmeckt, besser kann man es nicht zubereiten. – Ein großes Lob an die Seniorchefin des Hauses.

Mit den Wirtsleuten hatte ich noch ein umfassendes Gespräch. Ich schätze das Unternehmer-Paar, Frau Angelika und Herrn Andreas Atztl wirklich sehr. Dennoch darf ich an dieser Stelle empfehlen, trotz der vielen Arbeit nicht ganz auf das Leben zu vergessen. Auch im Sinne der Familie und vor allem auch der Gesundheit.

Dienstag, 28. Februar 2012

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