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Besuchsbericht // Gasthof Berghof, Pfunds vom 27.02.2010

Am Telefon erkundigte ich mich vorab, ob der Betrieb an diesem Samstag zu Mittag geöffnet sei, dies ohne mich jedoch erkennen zu geben. So mache ich es in der Regel immer, um keine „Vorzugsbehandlung“ zu erfahren. Das es offensichtlich nicht immer gelingt, hat sich im Laufe unseres Aufenthaltes bei Familie Thöni herausgestellt.

So machten wir uns auf den Weg nach Greit bei Pfunds um der Familie Thöni unsere Aufwartung zu machen. Wie ich bereits beim letzten Besuch am 6. Februar 2009 feststellen konnte, wird der Betrieb in vorbildlicher Weise von der Familie geführt. Die Fassade, der Zugangsbereich, die Stuben sowie die öffentlichen Toilette-Anlagen befinden sich in allerbestem Zustand, sind sauber und gepflegt. Besonders angenehm fallen uns die Tischkultur (Stoffservietten zu Mittag) sowie die Dekoration auf. Das trifft auch für die ausnehmend attraktiv gestaltete Speisenkarte zu. Auf einem Einband aus Holz ist der Spruch „Lust auf Essen“ geprägt. Das Angebot trifft diese Aussage vortrefflich, denn es werden interessante Erklärungen zur Kulinarik im Allgemeinen und zu den Gerichten im Besonderen abgegeben.

Nach einer „angeregten“ Diskussion mit der Wirtin durften wir Platz nehmen. Alsbald begrüßte uns auch der Chef des Hauses, Herr Anton Thöni. Für die Mittagszeit ist eine kleine Speisenkarte vorgesehen. Der Grund besteht offensichtlich darin, dass der „Umschlag“ gewährleistet ist. Das kommt in jedem Falle der Frische und Qualität zu Gute. Und darauf legt Familie Thöni allergrößten Wert.

Herr Thöni kocht in luftiger Höhe auf höchstem Niveau. Seine Empfehlung vom Kalbfleischgröstl nehmen wir gerne an. In einem attraktiven, weißen Porzellan-Teller serviert er uns das herausragende Gericht. Die Kartoffeln waren in der richtigen Größe geschnitten, perfekt gebraten und gewürzt. Das Kalbfleisch war ebenso geschmackvoll wie zart und weich. Etwas Kümmel und frischer Schnittlauch verfeinerte dieses ausgezeichnete Mittagsmahl. Der gemischte Salat bestand aus diversen Blattsalaten, Karottenrohkost, knackig gekochtem Blumenkohl, Scheiben von der Gurke, Spalten von der Tomate, bunte Paprika sowie Rucola. Grundsätzlich gehe ich mit dem Begriff „knackfrisch“ sehr vorsichtig um. Bei Herrn Thöni trifft dies jedoch uneingeschränkt zu. Zum Vorteil der Optik und des Geschmackes werden die Salate nicht vorab mariniert, sondern es gibt in kleinen Porzellan-Kännchen zwei vortrefflich mundende Salatsaucen.

Die mehrfach ausgezeichnete Qualität aus der Küche von Herrn Anton Thöni kann erneut mit herausragend beurteilt werden. Dies trifft auch auf die Güte der allesamt von Frau Thöni hausgemachten Kuchen zu. Inzwischen treffen immer mehr Gäste aus der Region und anderen Destinationen ein. Offensichtlich scheint der „Berghof“ im Weiler Greit auch dafür einen ausgezeichneten Ruf zu besitzen.

Mit den Wirtsleuten hatten wir noch ein interessantes und angeregtes Gespräch. Die Qualitätsmarke der Tiroler Wirtshauskultur für das Jahr 2010 habe ich dem Chef des Hauses direkt und gerne überreicht, ebenso die Urkunde des Vereins für die nächsten fünf Jahre. Ich freue mich auf meinen nächsten Besuch bei Familie Thöni.


Ernst Schmiedhuber, am Samstag, den 27. Februar 2010

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