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Besuchsbericht GH Neuwirt // Kirchdorf vom 09.03.2010

Am 21. Mai 2009 ist der Familie Unterrainer ein Mario geboren. Sechs Zähne nennt er inzwischen sein Eigen, beim Gehen ist er noch am Üben aber dafür liebt er Kartoffelpüree und Spinat. Seine Mutter, Frau Elke Unterrainer meint lapidar“ ja, wir essen alle gern“. Der Georg, der Mario und ich.

Diese Liebe zum guten Essen ist natürlich im gesamten Gasthof allgegenwärtig. Dass die Speisenkarten zu den attraktivsten Exemplaren weit und breit zählt habe ich bereits hinlänglich beschrieben. Aber nicht nur die Aufmachung begeistert mich immer wieder auf das Neue, sondern auch das ausgewogene Angebot..

Ich bin früh da, an diesem Dienstag. Überall wird sauber gemacht, arrangiert und die Vorbereitungen für das Mittagsgeschäft sind im vollen Gange. Frau Martina, die freundliche und überaus umsichtige, neue Mitarbeiterin im Service begrüßt mich herzlichst und entschuldigt sich für den Lärm des Staubsaugers. Dies stört mich keineswegs, denn dort wo es sauber ist fühle ich mich wohl. Dazu trägt aber auch das angenehme Ambiente bei. Wunderschöne Dekorelemente sowie eine tadellose Tischkultur zeugen von fleißigen und umsichtigen (weiblichen) Feen im Hause.

Die Fritattensuppe ist von schöner Farbe, gutem Geschmack und angenehm heiß. Etwas frischer Schnittlauch gibt diesem österreichischen Suppenklassiker den letzten „Schliff“.

Als Hauptgericht erbitte ich mir von Frau Martina das Wiener Schnitzel (vom Schwein) mit Petersilkartoffeln und Salatteller, mit hausgemachter Preiselbeermarmelade. Grundsätzlich esse ich sehr selten gebackenes, mich hat interessiert, wie Georg dieses Traditionsgericht, welches beinahe auf keiner Speisenkarte fehlen darf, zubereitet. Nun, schlicht und einfach: perfekt!
Selbstverständlich aus der Pfanne. Saftig, zart und weich ist das in Schmetterlingsform geschnittene Schnitzel, gleichmäßig schön ist die Farbe, knusprig die Panade. Dazu gibt es herrlich speckige, wohlschmeckende Kartoffeln, welche zusätzlich in der Pfanne leicht angebraten (geschwenkt) wurden. Ein Zitronenstern sowie ein weißes Porzellanschälchen mit sehr guter Preiselbeermarmelade und fertig ist diese Köstlichkeit.

Auf dem Salatbuffet zähle ich 12 verschiedene, ausnahmslos frisch zubereitete Salate. Die Präsentation am Buffet ist ordentlich, es gibt drei Salatsaucen zur Wahl, gehackte, rote Zwiebeln, gekochte, fein gehackte Eier und Oliven. Das Salatbuffet finde ich eine gute Idee, findet doch der Gast immer seine Lieblingssalate und zusätzlich wird die Küche sowie der Service entlastet.

Einem „Koster“ als süßem Abschluss konnte ich dann doch nicht wiederstehen. Der Apfelstrudel war wirklich frisch, mit Mandeln bestreut und noch warm vom Ofen. Die Vanillesauce wies die kleinen, schwarzen Punkte auf welche nur dann entstehen, wenn mit frischer Vanille gearbeitet wird.

Die Qualitätsmarke der Tiroler Wirtshauskultur für das Jahr 2010 habe ich der Chefin des Hauses direkt und gerne überreicht, ebenso die Urkunde der Tiroler Wirtshauskultur für die nächten fünf Jahre. Am AMA Herkunftssicherungssystem wird teilgenommen.


Ernst Schmiedhuber, am Dienstag, den 9. März 2010

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